Wo wollen wir arbeiten – und warum? In einer Zeit, in der das Arbeiten im Büro flexibler, mobiler und gleichzeitig individueller geworden ist als je zuvor, stellt sich die Frage nach dem physischen, dem realen Raum ganz neu: Was muss ein Raum leisten und wie muss er beschaffen sein, damit die Menschen sich gerne in ihm aufhalten und gleichzeitig inspiriert werden? Die Ausstellung des Stuttgarter Architekturbüros SCOPE blickt aus verschiedenen Perspektiven auf die Handlungsfelder, die sich aus einer zeitgemäßen Gestaltung und der individuellen Haltung eröffnen. Vernissage: Donnerstag, 11. Juni 2026. Ausstellung: bis 30. Juli 2026
Der Deutsche Werkbund Baden-Württemberg e.V. lädt in diesem Jahr erstmals zum Frühjahrsempfang in Stuttgart. In die Raumgalerie, in der seit diesem Jahr die neue Geschäftsstelle beheimatet ist, sind natürlich die Mitglieder des Deutschen Werkbunds geladen, aber auch alle, die sich für die Arbeit des Deutschen Werkbunds interessieren und die in den gemeinsamen Austausch gehen möchten. Frühjahrsempfang: 20. Mai 2026, ab 18 Uhr
Seit seiner Gründung im Jahr 1989 zeigt das norwegische Büro Snøhetta, dass Architektur und Design einen wesentlichen Beitrag zur sozialen sowie ökologischen Nachhaltigkeit leisten können. Auf Basis ihres Ansatzes einer „regenerativen Architektur“ erarbeitet das transdisziplinäre Büro resiliente und anpassungsfähige Projekte auf der ganzen Welt. In seinem Vortrag stellt Patrick Lüth, Partner und Managing Director im Innsbrucker Studio, breit gefächerte Überlegungen zur Nachhaltigkeit an und lädt zum inspirierenden Austausch. Vortrags- und Diskussionsabend: Mittwoch, 15. Oktober 2025
Im August 2025 wurde das Architekturbüro Bodamer Radojevic Architekten BDA in Stuttgart gegründet. Die neue Partnerschaft baut auf der Erfahrung von Achim Bodamer, Gründer des Büros Bodamer Architekten (2002, später Bodamer Faber Architekten), sowie von Janko Radojevic auf, der unter anderem acht Jahre in leitender Funktion bei Bodamer Faber war. In spätsommerlicher Atmosphäre möchten wir dies feiern und dabei Einblicke in ihre Arbeit und die künftigen Ziele erhalten. Bürobegrüßungsfeier: Donnerstag, 9. Oktober 2025
Der Klimawandel verändert auch unsere Städte. Hitze, schlechte Luft, zu geringe Biodiversität, zu wenig gut gestaltete Freiräume, zu viel Autoverkehr – die Belastungsfaktoren in der Stadt sind hinlänglich bekannt und omnipräsent. Was aber kann getan werden, um die heutigen und künftigen Herausforderungen meistern zu können? Die Ausstellung „Das neue Kleid der Stadt“ des Landschaftsarchitekturbüros Planstatt Senner gibt einen eindrücklichen Einblick in dieses hochaktuelle Thema und beschreibt einleuchtende wie wirkungsvolle Lösungen. Vernissage: Mittwoch, 16. Juli 2025. Ausstellung: bis 6. September 2025
Der urbane Raum ist einem steten Wandel unterworfen. Eingriffe in seine Struktur und Architektur prägen ihn nachhaltig. Wie beständig sind Stadt und Architektur also wirklich? Und was passiert, wenn mutig Neues und Unerwartetes gewagt wird? Die Ausstellung „Transformation Studies“ des Hamburger Künstlers Michael Hennings hinterfragt die Konsistenz baulicher Gefüge und lädt gleichzeitig zu einer emotionalen Betrachtung von Bestehendem, hin zu einem klima- und sozial gerechten Um- und Weiterbau vermeintlich invariabler Gewohnheiten. Vernissage: Donnerstag, 22. Mai 2025. Ausstellung: bis 12. Juli 2025
Architektur trägt oft Beschriftungen und Zeichen, die informieren und orientieren. Im Idealfall unterstreichen sie die Entwurfsidee und stärken die Rezeption des Bauwerks. Um sie dem gestalterischen Anspruch folgend entwerfen zu können, bedarf es der Kenntnis beider Disziplinen: Architektur und Grafik. Die Ausstellung „Archigrafie – Schrift am Bau“ zeigt anhand gelungener Arbeiten von zwölf auf diese Schnittstelle spezialisierten Ateliers, wie gestaltprägend und identitätsstiftend Archigrafien für Bauwerke sein können. Ausstellung: 14. März bis 5. Mai 2025
Es gibt viele Gründe, unser bauliches Erbe zu bewahren und ihm Respekt zu zollen. Planungsbüros stehen vor der Aufgabe, diese Potenziale mit den sich verändernden Anforderungen zu vereinbaren. Die Fachzeitschrift db – deutsche bauzeitung veranstaltet deshalb alle zwei Jahre den Preis „Respekt und Perspektive“. Der Wettbewerb würdigt Projekte, die dem Bestand mit angemessenem Respekt zu einer tragfähigen Perspektive verhelfen. Die Ausstellung in der Raumgalerie zeigt die prämierten Arbeiten des Jahres 2024. Ausstellung: 6. Dezember 2024 bis 29. Januar 2025
Ein wichtiger Baustein der nachhaltigen Entwicklung von Mensch, Gesellschaft und (gebauter) Umwelt ist der bewusste Umgang mit den vorhandenen Ressourcen. Diese Suffizienz bedeutet jedoch keine Einschränkung, sondern bietet neue Chancen und ungeahnte Freiheiten. Die Ausstellung in der Raumgalerie schlägt Wege für den kreativen Umgang mit bestehenden Strukturen vor, stellt die Frage nach den tatsächlichen Bedürfnissen und öffnet die Diskussion für eine kritische Auseinandersetzung. Ausstellung: 16. Oktober bis 30. November 2024
Gute Architektur ist kein Zufall – sondern folgt den Regeln der Ästhetik und Funktion. So sind Infrastrukturbauten wie Feuerwehrhäuser immer auch für den Einsatzfall entworfen, gleichzeitig sind sie wichtiger städtebaulicher wie sozialer Teil ihres Umfelds. In der Ausstellung „einseinszwei“ zeigen Gaus Architekten, was es bedeutet, funktionierende und zeitgenössische Feuerwehrhäuser zu entwickeln und damit einen Mehrwert für die Gesellschaft und die Baukultur zu schaffen. Ausstellung: 7. Juni bis 27. Juli 2024
Wie Innenräume gestaltet sind, welche Objekte sich im Raum befinden, davon hängen wesentlich das Raumgefühl und die Atmosphäre ab. Architekten, Innenarchitekten und Designern kommt deshalb eine wichtige Aufgabe zu, die allzu oft unterschätzt wird. Das Magazin md, das im selben Verlag wie die db deutsche bauzeitung erscheint, zeigt, was die Gestaltungsbranche bewegt. Mit der Chefredakteurin Johanna Neves Pimenta habe ich mich zum digitalen Raumplausch über aktuelle Entwicklungen verabredet. Der digitale Raumplausch: Mittwoch, 2. November 2022, ab 18 Uhr
„Gestalten für Berlin“ beleuchtet künstlerische Grundlagen, Entwurf und Praxis und versammelt historische und gegenwärtige Arbeiten aus den Bereichen Formgestaltung und Grafikdesign. Zudem fragt die Ausstellung nach aktuellen Perspektiven: Was heißt es, heute Design zu studieren? Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und ökologischer Herausforderungen sowie der umfangreichen Kürzungen im Wissenschafts- und Kulturbereich verweist „Gestalten für Berlin“ auf die Innovations- und Gestaltungskraft von Design, Kultur und Lehre und deren Bedeutung für eine zukunftsfähige und lebenswerte Stadt.
Gestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
Ausstellung: bis 22. Februar 2027
Kuration: Silke Ihden-Rothkirch, Florentine Nadolni
Ort: Werbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin
Im Bild: Wand- und Bodengestaltung einer Schwimmhalle in Berlin-Hohenschönhausen, Glasurmalerei auf Steingutfliesen, aquarellierte Zeichnung, 1986. Gestaltung: Lothar Scholz (1935– 2015). Foto: Armin Herrmann
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