HUMAN SPACES
HALTUNG ALS AKTIONSRAUM
SCOPE
Veröffentlicht: 07. Mai 2026

Wo wollen wir arbeiten – und warum? In einer Zeit, in der das Arbeiten im Büro flexibler, mobiler und gleichzeitig individueller geworden ist als je zuvor, stellt sich die Frage nach dem physischen, dem realen Raum ganz neu: Was muss ein Raum leisten und wie muss er beschaffen sein, damit die Menschen sich gerne in ihm aufhalten und gleichzeitig inspiriert werden? Die Ausstellung des Stuttgarter Architekturbüros SCOPE blickt aus verschiedenen Perspektiven auf die Handlungsfelder, die sich aus einer zeitgemäßen Gestaltung und der individuellen Haltung eröffnen.
Vernissage: Donnerstag, 11. Juni 2026. Ausstellung: bis 30. Juli 2026
Debatten über Arbeitsorte verengen sich nicht selten auf die Organisation von Arbeit. Strukturen wie flexible Arbeitszeiten, gesunde Arbeitsbedingungen oder Methoden wie Kanban, Design Thinking und agiles Arbeiten werden allzu schnell als „New Work“ überhöht, greifen aber meist zu kurz, da sie in der Regel allenfalls die Perspektive des Unternehmens widerspiegeln. Gute und funktionierende Arbeitsorte hingegen erfüllen mehrere, differenzierte Perspektiven, die neben der Organisation auch den Menschen und nicht zuletzt die Gesellschaft vereinen. Kein Unternehmen existiert losgelöst, deshalb hängen eine nachhaltige Zukunft und das gesellschaftliche Bewusstsein direkt zusammen. Der Nutzungsbegriff „User Centered Design“ wird erweitert zu „Society Centered Design“. Dies zu erreichen, liegt wesentlich in der Verantwortung von Gestalterinnen und Gestaltern. Im Spannungsfeld von Mensch, Organisation und Gesellschaft müssen sie Lösungen entwickeln, die nicht nur den Anforderungen der Arbeitswelt, sondern auch den gesellschaftlichen Herausforderungen gerecht werden. Architektur, die dies versteht, ist mehr als Gestaltung – sie ist eine Haltung.
Die Ausstellung „Human Spaces – Haltung als Aktionsraum“ nähert sich diesem Themenkomplex aus drei Perspektiven: dem Menschen mit seinen Bedürfnissen nach Sinn, Zugehörigkeit und Gemeinschaft, dem Unternehmen mit seinen Anforderungen an Innovation und Kultur, sowie der Gesellschaft, mit der Arbeitsorte vielfältig verknüpft sind. Collagenartige Wandinstallationen aus Thesen, Begriffen und Projektbeispielen zeigen Themen wie Individualität, Sinnstiftung, Innovation, Identifikation, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung. Eine Zeitlinie sowie eine Evolution des Grundrisses zeichnen die historische Entwicklung von Arbeitsorten nach. Konkrete Projekte verdeutlichen, wie SCOPE die Theorie in die Praxis umsetzen konnte, immer mit dem Blick auf die Spannungsfelder, die die Arbeitswelten heute prägen: zwischen digital und physisch, Individuum und Organisation, Effizienz und Begegnung. Eine interaktive Installation schließlich lädt die Besuchenden dazu ein, die eigene Haltung zur Zukunft des Arbeitens zu formulieren – und so Teil eines kollektiven Stimmungsbilds zu werden.
SCOPE ist ein interdisziplinäres Architekturbüro mit Sitz in Stuttgart. Ihr inhaltlicher Schwerpunkt liegt im Bereich Corporate Architecture und in der Gestaltung moderner Arbeitswelten. Mit einem ganzheitlichen Ansatz entwickelt SCOPE Lösungen, die den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen – und gleichzeitig gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Unter dem Leitgedanken „We create human spaces“ schafft SCOPE Orte, die über ihre reine Funktion hinausgehen: als Schnittstelle zwischen Unternehmen, Gesellschaft und dem Individuum, als Inkubatoren für Innovation und Kultur, als Räume, die inspirieren und verbinden. Es entstehen Projekte unterschiedlichster Maßstäbe – immer mit dem Anspruch, Räume zu schaffen, die flexibel, nachhaltig und gesellschaftlich relevant sind.
HUMAN SPACES
HALTUNG ALS AKTIONSRAUM
SCOPE
Vernissage: Donnerstag, 11. Juni 2026, Einlass 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: [Der Termin wird noch bekanntgegeben]
Ausstellung: bis 30. Juli 2026
Wir danken für die freundliche Unterstützung:
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